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Sonntag, den 07. Februar 2010 um 15:54 Uhr
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Astronautenklo

Um nicht neben das Klo zu machen, müssen sich die Astronauten an der Klobrille mit Haken festklemmen. Danach heißt es geschickt zielen, da das Loch im Durchmesser nur ca. 10cm beträgt.
In der Schwerelosigkeit würde eine herkömmliche Klospülung nicht funktionieren. Darum werden die Ausscheidungen abgesaugt, wodurch ein kalter Wind entsteht. Muss man nur pinkeln, dann wird manchmal eine Auffangröhre benutzt.

Nachdem die flüssigen von den festen Bestandteilen getrennt wurden wird mithilfe des Elektrolyseverfahrens aus dem Urin Sauerstoff gewonnen, der den Astronauten dann zum Atmen zur verfügung steht. Eine andere neuere Möglichkeit (seit 2009) ist die, den Harn in Trinkwasser umzuwandeln.

Der Kot wird gepresst und später verbrannt.
Müssen die Astronauten im Welltall arbeiten, haben sie einen Raumanzug an, in den sie pinkeln können. Eine Windel fängt einen knappen Liter auf.

 

 

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